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Philipp Taller · KI-Beratung

Wie ich arbeite

Warum am Anfang eine Sichtung steht

Bevor ich ein verbindliches Angebot mache, verschaffe ich mir ein genaues Bild deiner Systeme und Daten. Dieses Vorgehen hat einen fachlichen Grund, den ich hier kurz erläutere.

01Warum sich KI-Lösungen nicht blind kalkulieren lassen

Klassische Software ist deterministisch. Bei gleicher Eingabe liefert sie immer dasselbe Ergebnis, und ihr Aufwand lässt sich vorab präzise beziffern. KI-Systeme arbeiten probabilistisch. Sie erzeugen ihre Ergebnisse anhand statistischer Wahrscheinlichkeiten aus den Daten, mit denen sie trainiert wurden und die du ihnen bereitstellst. Dieselbe Anfrage kann deshalb unterschiedlich ausfallen, und die Qualität hängt unmittelbar von Menge, Struktur und Sauberkeit deiner Daten ab.

02Warum dieselbe Lösung bei zwei Unternehmen unterschiedlich ausfällt

Zwei Betriebe mit scheinbar gleicher Aufgabe unterscheiden sich in Datenlage, Sprache, Abläufen und in den vielen Sonderfällen des Alltags. In einem Fall genügt ein Standardmodell. In einem anderen ist ein leistungsfähigeres Modell oder ein Feintuning auf deine eigenen Daten erforderlich. Welcher Weg trägt, lässt sich seriös erst beurteilen, wenn ich die realen Daten gesichtet habe.

03Was die Sichtung leistet

Wie ein Architekt das Grundstück prüft, bevor er baut, sehe ich mir zuerst deine Systeme und Daten mit begrenztem Lesezugang an. Daraus entsteht eine schriftliche Roadmap mit den Lösungen, die umgesetzt werden, dem geeigneten Modell und einem festen Preis. Die Sichtung ist damit eine eigenständige Strategieberatung mit einem greifbaren Ergebnis, das dir auch dann nützt, wenn wir danach nicht zusammenarbeiten.

Fair und transparent

Der Betrag für die Sichtung wird bei einer Beauftragung vollständig angerechnet. Die von mir veranschlagten Beratertage bilden die Obergrenze. Gelingt die Umsetzung schneller, sinkt der Preis entsprechend. Und wenn die Sichtung zeigt, dass sich eine Maßnahme nicht lohnt, sage ich das offen.

04Datenschutz auf klarer Rechtsgrundlage

Sobald ich personenbezogene Daten in deinem Auftrag verarbeite, liegt eine Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor. Grundlage dafür ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Er regelt verbindlich den Zweck der Verarbeitung, die technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen und die ausschließliche Nutzung der Daten für deinen Auftrag. Der AVV ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt beide Seiten. Sollte bei dir noch kein AVV vorliegen, stelle ich einen geprüften Standardvertrag bereit. Ich arbeite ausschließlich mit eng begrenztem Lesezugang, und getestet wird niemals an echter Kundenkommunikation.

05Was passiert, wenn ich ausfalle

Ich arbeite allein. Das heißt: Du sprichst immer mit der Person, die dein System auch gebaut hat, und nicht mit wechselnden Ansprechpartnern. Es heißt auch, dass ich krank werden kann. Ein Kollege, der nahtlos einspringt, steht nicht bereit, und ich behaupte das auch nicht.

Stattdessen sorge ich dafür, dass mein Ausfall dich nicht handlungsunfähig macht. Der bisherige Arbeitsweg bleibt immer bestehen, sodass dein Team notfalls genau so weiterarbeitet wie vorher. Zu allem, was ich baue, bekommst du eine vollständige Dokumentation und ein Betriebshandbuch, mit denen ein anderer Fachmann übernehmen kann. Zugänge, Konfiguration und Quellcode liegen bei dir, nicht bei mir. Den laufenden Betrieb regeln wir bei Bedarf in einer gesonderten Vereinbarung, monatlich kündbar und ohne automatische Verlängerung.

Philipp Taller · Als Lehrgangsleiter und Hauptreferent über 600 Fachkräfte zu KI und Automatisierung ausgebildet · Ausbildereignung (AEVO) der IHK

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